Sonnenbräu AG

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Mit 125er aufs 125-Jährige anstossen
Freitag, den 22. April 2016 um 17:49 Uhr

«Auf die nächsten 125 Jahre!» Claudia Graf und Arnold Graf stossen mit einem «125er» auf das Jubiläum der Brauerei Sonnenbräu an.


Die Brauerei Sonnenbräu hat allen Grund zu feiern: Es gibt sie schon seit 125 Jahren. Das freut auch die Bierliebhaber. Denn zu diesem besonderen Jubiläum gibt es von Sonnenbräu jetzt ein Jubiläumsbier, das «125er».

REBSTEIN. 1891 zapfte Eduard Graf in der damaligen Rebschter «Sonne» das erste Bier aus seiner eigenen, damals erst gerade eingerichteten Brauerei. Man darf annehmen, dass es hervorragend geschmeckt hat – immerhin gibt es die von ihm gegründete Brauerei nach nunmehr 125 Jahren immer noch. Die Brauerei Sonnenbräu feiert ihr 125-jähriges Bestehen vom 9. bis 11. September mit einem grossen Brauifäscht. 8000 bis 10 000 Festbesucher erwartet Sonnenbräu-Geschäftsführerin Claudia Graf an jenem Wochenende in Rebstein.

Starter-Kit aus Buchs

Gefeiert wird aber auch überall sonst, wo man die Sonnenbräu-Biere schätzt. Zum Beispiel am 30. Mai in Buchs. Jener Tag gilt als eigentlicher Gründungstag der Sonnenbräu. In Buchs wird er gefeiert, weil Eduard Graf seinen Sudhafen und die weitere zum Bierbrauen nötige Einrichtung – heutige Marketingfachleute würden von einem «Starter-Kit» reden – dem dortigen «Traube»-Wirt Johann Rohrer abgekauft hat. Graf hatte mit dem Obersten Rohrer Militärdienst geleistet.

Zum Anstossen bietet sich das Jubiläumsbier an, welches ab sofort im Handel erhältlich ist: das «125er», ein helles Lagerbier mit einem im Vergleich zu einem normalen Lagerbier etwas geringeren Alkoholgehalt von 4,6 Volumenprozent. Wer es im Harass kauft, wird darin jeweils auch eine Flasche mit eingebranntem Markenzeichen statt der heute üblichen Etikette vorfinden – prädestiniert als Sammlerstück. Auch weil das «125er» nur während dieses Jubiläumsjahres erhältlich sein wird.

Gemälzt wie vor über 100 Jahren

Noch etwas anderes ist speziell an diesem Jubiläumsbier. Gebraut wird es nämlich mit einem handwerklich hergestellten Spezialmalz: Die Gerste dafür ist während des Keimprozesses auf einem Kalksteinboden ausgelegt und wird von Hand gewendet. Ein solch arbeitsintensives, altmodisches Mälzen war schon vor 100 Jahren die Ausnahme. Die Regel ist längst eine industrielle Verarbeitung der Braugerste. «Wir wissen nicht, wie die Biere des 19. Jahrhunderts geschmeckt haben», sagt Claudia Graf, «wir wissen aber aus schriftlichen Überlieferungen, wie sie hergestellt wurden und können darum mit unserem Jubiläumsbier ein Stück alte Brautradition wiederbeleben.» Das so genannte Tennenmälzereiverfahren ergebe ein Malz für besonders charaktervolle Biere, sagt Claudia Graf. Geschmacklich habe es eine Note von Haselnuss-Biskuit und Honig.

Claudia Graf und ihr Vater Arnold Graf sind überzeugt, dass das «125er» auch an der Rhema zum Renner werden wird. Die Brauerei Sonnenbräu zeigt dort in einer Sonderschau ihre Geschichte und anhand eines Modells, wie Bier gebraut wird. An einer Degustationsbar kann man sich die Sonnenbräu-Biere auch zu Gemüte führen – und mit dem «125er» auf die letzten und auf die nächsten 125 Jahre der Rebsteiner Brauerei anstossen.

rheintaler.ch