Sonnenbräu AG

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Das Bier für uns Büezer
Samstag, den 03. Mai 2014 um 11:14 Uhr

buezerfaescht

Ein Menzi-Muck-Bagger als Flaschenöffner: Innert zwei Minuten öffnet Ski-Ass Paul Accola auf diese Weise zehn Flaschen des neuen Sonnenbräu Büezer-Biers. Verkaufsleiter Benno Keel (links) ist begeistert. (Bild: Max Tinner)

REBSTEIN. Die Sonnenbräu lanciert ein Büezerbier. Den Verkaufsstart feierte die Brauerei am Tag der Arbeit mit Freibier für alle Büezer. Die erste Flasche öffnete Paul Accola mit einem Menzi-Muck-Bagger.

Die Sonnenbräu hat ein neues Bier gebraut, das Büezerbier. Ein Bier also für alle, die chrampfen – das Feierabendbier schlechthin. Unweigerlich kommt einem Göläs Büezerballade in den Sinn, wo das Berner Rauhbein von «Schtoub uf dr Lunge» und «Dräck uf dr Zunge» singt. Er fühlte sich in «dräckigä Hudle» in der Beiz nicht gern gesehen. Am Fest zum Verkaufsstart des Büezerbiers, den die Brauerei passenderweise auf den 1. Mai, den Tag der Arbeit, legte, war dies gerade umgekehrt: Wer in Arbeitskleidung zum Freibier und gratis Landjäger kam, war besonders willkommen.

Auch der Pfarrer ist ein Büezer

Gipser, Maler und Bauarbeiter marschierten denn auch in Scharen auf. Nach Lesart der Sonnenbräu ist freilich auch ein Büezer, wer Versicherungen verkauft oder von der Kanzel predigt. Tatsächlich waren denn auch der katholische Pastoralassistent und der reformierte Pfarrer in der Menge auszumachen. «Jeder ist ein Büezer – und wehe, jemand behauptet das Gegenteil», betonte Sonnenbräu-Chefin Claudia Graf.

Um die 800 Rheintalerinnen und Rheintaler – nebst einem Car voller Thurgauer – kamen an die Bierpräsentation. Gölä war nicht dabei. Musik machten dafür die «Nachtfalter» mit Gemeindepräsident Andreas Eggenberger am Akkordeon. Ein Promi war gleichwohl auf Platz – das frühere Ski-Ass Paul Accola. Dem Bündner gebührte die Ehre, die erste Büezerbier-Bügelflasche zu öffnen. Er machte dies zur Gaudi des Publikums nicht profan mit dem Daumen, sondern mit einem Menzi-Muck-Bagger – echt büezermässig.

Ausgezeichnet

Das Büezerbier, bernsteinfarben, naturtrüb und dank dreier Spezialmalze mit speziellem, leichtem Röstaroma, ist Annette Graf-Friedauer gewidmet, der Frau des Firmengründers, die die Brauerei nach dessen Tod weiterführte und durch schwierige Zeiten führte, ohne auch nur einen einzigen Mitarbeiter zu entlassen. «Sie war streng, ihre Leute lagen ihr aber am Herzen», sagt Sonnenbräu-Patron Arnold Graf. Dass es die Sonnenbräu heute noch gibt, sei aber auch Annette Grafs Mitarbeitern zu verdanken. Darum nennt die Brauerei dieses jüngste Bier in ihrem Sortiment Büezerbier.

2600 Flaschen davon wurden am Donnerstag getrunken und 800 Landjäger dazu verdrückt. Angestossen wurde auch auf zwei Goldmedaillen, mit denen der Geschäftsführer des Braurings privater Brauereien, Matthias Hajenski, die Sonnenbräu für ihr Lagerbier und für ihr Spezial auszeichnete. Hajenski überreichte Braumeister Steffen Pawlak ausserdem das Brauring-Gütesiegel für das Büezerbier.